Bergdörfer auf Kreta

Gelebte Tradition als Kontrastprogramm: abseits der Strände in den Bergdörfern auf Kreta unterwegs. Oder: Wie ist Kreta wirklich?

Wenn du dich im Inneren der Insel umschaust, findest du zahlreiche ursprüngliche Bergdörfer auf Kreta, wo noch heute gelebte Tradition vorzufinden ist. Die Dörfer halten eine Vielzahl von Attraktionen und wenig bekannte Ausblicke auf die Insel bereit. Denn: So ist Kreta wirklich! Die abwechslungsreiche und erhabene Insel- und Bergwelt kannst du am besten von einem der Bergdörfer Kretas aus bewundern.

Auf Wanderungen durch die Hochebene und das Gebirge im Innern der Insel Kreta erreichen die Urlauber in regelmäßigen Abständen kleine Bergdörfer, in denen die Traditionen der vergangenen Jahrhunderte noch eine sehr wichtige Rolle spielen. Aber auch unzählige Mietwagenfahrer entdecken jeden Tag die ursprüngliche Welt Kretas. Viele der Dörfer sind ebenso mit dem Linienbus erreichbar.

Die charakteristische Architektur der mediterranen weiß getünchten Wohnhäuser lässt die kretischen Dörfer idyllisch wirken. Alte Männer spielen vor dem Kafenion oder vor ihren Häusern Backgammon (Tavli) – selbstverständlich auch mit ihrem Komboloi – und in den kleinen Kneipen und Tavernen werden in den Bergorten aus frischen Oliven und anderen traditionellen Zutaten typisch kretische und griechische Gerichte nach altem Rezept kredenzt.

Um die Bergdörfer von Kreta, wie Krasi, Lappa oder Ano Viannos, zu erreichen, muss man sich auf schmalen Straßen mit Serpentinen bergan schlängeln, von denen aus sich immer wieder wunderbare Ausblicke auf die Insel und ihre einmalige Landschaft bieten. Entlang der Olivenhaine, vorbei an den blühenden Oleander-Sträuchern, erleben Reisende ihre ganz besonderen Griechenland-Momente.

Manche der kretischen Bergdörfer bieten zudem auch noch interessante Kulturstätten. So finden sich in vielen Orten sehenswerte Klöster. Ebenso zeugen manche Bergdörfer auf Kreta von den Lehensgütern, die Adlige aus Venedig dort hatten.

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